Die Massnahme hat zum Ziel, die Amtsfähigkeit der Pfarrerin zu überprüfen, schreibt die Zürcher reformierte Landeskirche in einer Mitteilung vom 23. November. Aufgrund der belasteten Zusammenarbeit in Kirchenpflege und Pfarramt läuft in der Kirchgemeinde Fällanden seit Mitte August ein vom Kirchenrat eingerichtetes Coaching. Im Rahmen dieser externen Begleitung und Unterstützung hätten sich grundsätzliche Fragen ergeben: Sowohl hinsichtlich der gesundheitlichen Belastung der Pfarrerin, als auch bei der Erfüllung ihrer Amtspflichten.
Anzeige gegen Kollegin
Ende Juli eskalierte in Fällanden ein Streit, in welchen die beiden Pfarrerinnen sowie Mitglieder der Kirchenpflege involviert sind. Die Pfarrerin, gegen die nun das Administrativverfahren eröffnet wird, reichte Strafanzeige wegen Nötigung und Drohung ein. Das nachdem sie mehrere anonyme Briefe erhalten hatte. Kurz darauf wurde ein Strafverfahren gegen die Pfarrkollegin eröffnet. Seit Anfang August ist diese beurlaubt. Das Strafverfahren ist noch nicht abgeschlossen, bis dahin gilt die Unschuldsvermutung.