Ein vakanter Sitz im Solothurner Synodalrat

Die Synode der Reformierten Kirche Kanton Solothurn hat ihre Leitungsgremien für die nächste Amtsperiode gewählt. Nicht alle Sitze konnten besetzt werden.


Die Synode der Reformierten Kirche Kanton Solothurn, die am 11. November tagte, stand im Zeichen der Wahlen des Synodalrates, der Geschäftsprüfungs- sowie der Beschwerdekommission. Alle gewählten Mitglieder wurden einstimmig bestätigt.

Im Synodalrat sitzen in der kommenden Amtszeit Werner Berger (Egerkingen), die Präsidentin Verena Enzler (Lostorf), Erich Huber (Olten), Markus Leuenberger (Stüsslingen), Barbara Steiger (Bättwil) und Sandra Knüsel-Schneider (Büren).

Der siebte Sitz bleibt vakant. Synodenpräsidentin Zsuzsa Schneider forderte das Parlament auf, nach geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten für den Synodalrat zu suchen.

Verabschiedet wurde Protokollführerin Elisabeth Schenk. Ihre Nachfolge übernimmt Anita Knecht. Eveline Schärli-Fluri sowie Susanne Rudin gaben ihren Rücktritt aus dem Synodalrat bekannt. Die beiden wurden feierlich verabschiedet.

Finanzen ohne Überraschungen

Finanzvorstand Markus Leuenberger präsentierte die Voranschläge 2018 zum Finanzausgleichsbudget und zur Synodenrechnung. Die Synodenrechnung sieht bei einem Totalaufwand von 923’550 Franken und Einnahmen von 915’500 Franken einen Aufwandüberschuss von 8’050 Franken vor.

Das Finanzausgleichsbudget rechnet mit einem Totalaufwand von 899’000 Franken und einem Ertrag von 854’600 Franken, was einen Aufwandüberschuss von 44’400 Franken ergibt. Die beiden Rechnungen sind gegenüber dem Vorjahr stabil geblieben.

Angenommen wurden zudem die Bausubventionen von 326’000 Franken, welche die Kantonalkirche 2017 an die Kirchgemeinden Gäu, Niederamt und Olten zahlt. (Tilman Zuber/ref.ch)