Dreikönigsapéro für sozial Benachteiligte in Basel

Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen, sind seit 20 Jahren beim Basler Dreikönigsapéro zu Gast, dem «alternativen Neujahrsempfang» für Randständige, sozial Benachteiligte und Einsame. Dieser wird von den drei Landeskirchen und der Caritas beider Basel am 6. Januar organisiert.


Am 6. Januar 2014 lädt die Basler Regierung die Entscheidungsträgerinnen und -träger der Stadt zum Neujahrsempfang. Viele Verbände, Organisationen und Institutionen tun es ihr gleich. Wer in der Gesellschaft gut integriert ist, gehört oft zu den Geladenen solcher repräsentativer Anlässe. Und die nicht Geladenen – Menschen, die am Rande der Gesellschaft leben, sozial benachteiligt sind oder einsam? Sie werden seit zwanzig Jahren am Dreikönigsapéro der Kirchen willkommen geheissen. Über 200 Menschen nutzen jeweils die Gelegenheit, in guter Gesellschaft ein paar unbeschwerte Stunden verbringen zu können.

Erzählte Geschichte und Musik
Der diesjährige Dreikönigsapéro findet zum zweiten Mal in der Basler Predigerkirche statt. Zum halbstündigen Rahmenprogramm gehört immer eine erzählte Geschichte, diesmal eine Weihnachtsgeschichte von Luzius Müller, die vom Autor und evangelisch-reformierten Universitätspfarrer gleich selbst vorgetragen wird. Für die musikalische Gestaltung sorgt die Berner Band «Hänschenklein». In der mit vier Orgeln ausgestatteten Predigerkirche wird die fünfte und kleinste für eine passende Stimmung sorgen: die Drehorgel.

Auf die Idee, zu einem Dreikönigsapéro für jene einzuladen, die in der Regel zu keinem solchen Anlass eingeladen werden, kam 1995 Xaver Pfister und Peter Felber, die damaligen Informationsbeauftragen der römisch-katholischen beziehungsweise evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt.