Umstrittenes Kunstwerk

Doch kein gekreuzigter Trump im Bahnhof Basel

Die Skulptur des gekreuzigten US-Präsidenten Donald Trump wird nicht wie geplant im Bahnhof Basel SBB gezeigt. Der Grund: Sicherheitsbedenken.

Für die provokante Trump-Skulptur des britischen Künstlers Mason Storm muss ein neuer Ausstellungsort gefunden werden. Aus Sicherheitsgründen könne das Kunstwerk nicht wie geplant im Bahnhof Basel gezeigt werden, teilte die dort eingemietete Galerie Gleis 4 via Instagram mit.

Die zu erwartenden grossen Menschenmengen und befürchteten Störungen stellten ein zu grosses Sicherheitsrisiko dar, heisst es weiter. Gleis 4 habe diesen Entscheid selbst gefällt und nicht auf Bitte der SBB, wie die Galerie auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA schrieb.

«Wir haben Resonanz erwartet, aber nicht mit so grossem Interesse gerechnet», heisst es im Instagram-Beitrag. Bahnhöfe seien kein üblicher Ort für Kunstgalerien und dies erfordere auch, weder den Personenfluss zu stören noch Sicherheitsrisiken zu schaffen. Die Galerie sucht nun aktiv einen anderen Ausstellungsort.

Die Skulptur mit dem Titel «Saint or Sinner» (Heiliger oder Sünder) stellt Trump in einem orangen Häftlingsanzug dar. Er ist an einem weissen Kreuz festgeschnallt, die an eine Pritsche bei Hinrichtungen mit der Giftspritze erinnert (ref.ch berichtete).

Die Zuger Galerie Gleis 4 wird im September im Saal der ehemaligen Brasserie im Westflügel des Bahnhofsgebäudes einen neuen Standort eröffnen. (sda/ no)

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