Auch als Pfarrerin habe sie keine versöhnten Umgang mit dem Tod, er erschüttere sie zutiefst. Sie wisse auch nicht, was nach dem Tod komme: «Die Ungewissheit lässt sich letztendlich mit keinem theologischen Gedankenspiel wegreden.»
Und doch habe der Tod auch etwas Befreiendes: «Das Bewusstsein, dass wir nur ein Leben haben und dieses auf eine uns unbekannte Zeit beschränkt ist, gibt uns die Radikalität, mutig und aufgeschlossen zu leben.» Die Auseinandersetzung mit dem Tod befreie zu Zuneigung und Mitgefühl. Sie befreie uns zum Hier und Jetzt, schreibt Carla Maurer. Warum die Auseinandersetzung mit dem Tod aber nur dann befreiend wirken kann, wenn man mit anderen offen darüber redet, lesen Sie in ihrem Blog.