Sibylle Forrer schaut am Tag nach dem 1. April zurück auf eine Zeit, als «ein Heidenspass ein Zeichen des Unglaubens war»: Als Humor und Glaube als unvereinbar galten und Ostern der einzige Tag im Jahr war, an dem man als Christ lachen durfte.
«Humor und Selbstironie schützen vor Bitterkeit, vor Pessimismus und Fanatismus», ist Forrer überzeugt. Der Glaube sei vor allem eine freudige Angelegenheit: «Er ist Ausdruck des Vertrauens, dass man im Leben nie alleine steht, egal, ob es einem gerade zum Lachen zumute ist oder nicht.»