Der Aufruf wurde gemeinsam von den Organisationen Brot für die Welt, Möwe und dem internationalen Kirchenbund Vereinte Evangelische Mission (VEM) veröffentlicht. Die Organisationen begrüssten, dass ab dem 13. Dezember nach Vorgaben der EU die Art des verwendeten Pflanzenfetts wie Palmöl auf Lebensmitteln angeben wird.
Durch die massive Ausweitung der Produktion würden vor allem indigene Menschen vertrieben, warnte Jochen Motte vom VEM-Vorstand. Für das Öl würden tropische Regenwälder in großem Umfang abgeholzt. In den vergangenen 30 Jahren habe sich die Anbaufläche von Palmöl verzehnfacht, weil die Nachfrage rasant wachse. (epd)