Wie ein Sprecher der Berner Kantonspolizei am 23. März mitteilte, bestand weder Brand- noch Explosionsgefahr. Weder für die Bevölkerung noch für die Einsatzkräfte habe deshalb am Nachmittag des 2. März in Bern eine Gefahr bestanden, führte Mediensprecher Christoph Gnägi weiter aus.
Der 21-jährige Afghane befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft. Eine psychiatrische Begutachtung ist im Gang und kann laut Gnägi noch längere Zeit andauern. Es laufen auch immer noch Untersuchungen zu den Beweggründen des Mannes und zu den Hintergründen seiner Tat.
Grosseinsatz ausgelöst
Der Mann drohte am 2. März in der Berner Heiliggeistkirche, mitten in Bern, mit dem Zünden einer Bombe. Er löste damit einen Grosseinsatz der Polizei aus, welche den Berner Bahnhofplatz grossräumig absperrte. Dadurch kam es zu erheblichen Störungen des öffentlichen Verkehrs.
Zwei verdächtige Objekte wurden vor Ort unschädlich gemacht. Es handelte sich um zwei mit Kabel umwickelte Teile, deren Überreste nun von einem Speziallabor untersucht worden sind. (sda/no)