Berufungsverfahren der Uni Basel: Braucht es eine Schweizerin?

Beim Berufungsverfahren um die Nachfolge des Neutestamentlers Ekkehard Stegemann an der Theologischen Fakultät der Uni Basel gehen die Wogen hoch: Frauen und Schweizer würden benachteiligt, lautete der Vorwurf. Nicht alle sehen das so. Unter anderem die Studentenvertreterin, die in der Berufungskommission einsitzt.


Die Theologische Fakultät der Uni Basel ist auf der Suche nach einer Nachfolge für den abtretenden Professor Ekkehard Stegemann. Innerhalb der Fakultät ist Kritik am Berufungsverfahren geübt worden. Lukas Kundert, Kirchenratspräsident der reformierten Kirche Basel-Stadt und Titularprofessor für Neues Testament, hatte gegenüber der Presseagentur Kipa gesagt, er habe «den Eindruck gewonnen, wer Schweizer oder/und wer Frau ist, hatte in diesem Berufungsverfahren schlechte Karten».

In der neusten Ausgabe der «Reformierten Presse» wird nun auch eine Studentenvertreterin in der Berufungskommission, Katrin Frey, zitiert. Gemäss Frey wünsche sich zwar ein Grossteil der Studierenden tatsächlich eine Schweizer Frau. Wichtiger seien aber unter anderem die Fähigkeit, auf die Bedürfnisse der Studierenden einzugehen, so Frey gegenüber der «Reformierten Presse».

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der «Reformierten Presse», die am 23. August erscheint.