Bisher wurden jedes Jahr aus 40 bis 60 Beitragsgesuchen pro Jahr jeweils 10 bis 15 konkrete Projekte ausgewählt, die Beiträge zwischen 5000 Franken und 15’000 Franken zugesprochen erhielten. Um den Verwaltungsaufwand zu reduzieren, hat der Gemeinderat das Entwicklungshilfekonzept nun angepasst, wie er am Freitag mitteilte.
Neu wählt der Gemeinderat aus den von der Stadt bisher unterstützten Entwicklungshilfeorganisationen drei Partner aus. Diesen drei Organisationen wird während vier Jahren ein jährlicher Betrag von 50’000 Franken für Projekte überwiesen. Die übrig bleibenden 30’000 Franken dienen als Reserve für die humanitäre Katastrophenhilfe.
Mit der Vereinfachung wird der Verwaltungsaufwand der Stadt um rund 13’000 Franken gesenkt (Stellenkürzung um 10 Prozent). Der für Projekte zur Verfügung stehende Betrag bleibt mit 180’000 Franken gleich hoch wie vorher. Gemäss Olivier Schmid vom Hilfswerk der Evangelischen Kirche Schweiz ist das Heks von der Konzentration der Beiträge nicht betroffen, da die Stadt Bern keine Heks-Projekte finanziert habe. (sda/ref.ch)