Benzol: Swisscom ergreift Massnahmen

Brot für alle und Fastenopfer lancierten letzte Woche eine Petition. Diese verlangt von den grössten Schweizer Mobiltelefon-Verkäufern, für eine benzol-freie Produktion der Handys zu sorgen. Nun hat Swisscom konkrete Massnahmen beschlossen.

Blick in eine chinesische Produktionshalle. Bei der Herstellung von Elektronikartikeln wird häufig Benzol verwendet. Allein in China sollen bis heute rund 100'000 Menschen an den Folgen einer Benzolvergiftung gestorben sein. (Bild: zVg/Brot für alle)

Swisscom anerkennt die negativen Folgen durch den Einsatz von Benzol auf die Gesundheit der Arbeiter, schreiben Brot für alle und Fastenopfer in einer Mitteilung vom Dienstag. Das Unternehmen sei bereit dafür zu sorgen, dass Arbeiter nicht mehr ungeschützt damit in Kontakt kommen.

Das Reinigungsmittel kommt in der Endphase der Herstellung von Mobiltelefonen zum Einsatz und ist hochgiftig. Mit ihrer Kampagne wollen Fastenopfer und Brot für alle die Öffentlichkeit sensibilisieren und die Mobiltelefon-Verkäufer an ihre Verantwortung erinnern.