Wie Kirchgemeindepräsident Hans Jürg Ritter am 23. Juni auf Anfrage sagte, fiel der Entscheid an der Kirchgemeindeversammlung deutlich aus. Der Kirchgemeinderat hatte den Kirchbürgern drei Varianten zur Auswahl vorgelegt: Neben dem Status quo eine Reduktion des nächtlichen Kirchengeläuts auf die Stundenschläge und das totale Abschalten der Glocken zwischen 22 Uhr abends und 7 Uhr morgens.
Der Kirchgemeinderat hatte die Konsultativabstimmung angesetzt, nachdem sich Anwohner der Kirche Twann über das nächtliche Kirchgengeläut beklagt hatten. Unmittelbar nach der Versammlung der Kirchgemeinde vom 23. Juni trat der Kirchgemeinderat zusammen und erhob das Resultat der Konsultativabstimmung zum Beschluss.
Knapp 60 Kirchbürger nahmen an der Kirchgemeindeversammlung teil. Ritter sagte, es habe eine gute, etwa 20-minütige Diskussion stattgefunden. Die Befürworter des nächtlichen Glockengeläuts hätten argumentiert, das sei eben eine Tradition.