«Basler Zeitung» anerkennt korrekte Arbeit von Heks

Das Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz (Heks) hat in Israel/Palästina weder Spendengelder veruntreut noch gegen das eigene Stiftungsstatut verstossen. In einem vor dem baselstädtischen Zivilgericht geschlossenen Vergleich anerkennt die «Basler Zeitung» die korrekte Arbeit von Heks.

Gastautor David Klein hatte in der «Basler Zeitung» die Korrektheit von Heks bei der Verwendung von Spendengeldern für Projekte in Israel/Palästina in Abrede gestellt, wie Heks am 5. November mitteilt. Da die «Basler Zeitung» nicht bereit gewesen sei, eine Richtigstellung zu ermöglichen, habe Heks beim Zivilgericht Basel-Stadt Klage gegen die «Basler Zeitung» wegen Verletzung der Persönlichkeitsrechte eingereicht.

Im Schlichtungsverfahren am 27. Oktober hätten sich Heks und die «Basler Zeitung» auf einen Vergleich geeinigt, wie es weiter heisst. Dort werde Folgendes präzisiert: «Die ‚Basler Zeitung‘ hält fest, dass Heks keine Spendengelder veruntreut hat und dass diese Behauptung unkorrekt ist.» Die «Basler Zeitung» nehme zudem zur Kenntnis, dass gemäss der Eidgenössischen Stiftungssaufsicht Heks den Stiftungszweck nicht verletzt habe.

«Im Zusammenhang mit einem parlamentarischen Vorstoss zu den Projekten von Heks in Israel/Palästina hat auch der Bundesrat der Arbeit von Heks in Israel/Palästina ein positives Zeugnis ausgestellt», schreibt Heks weiter. Der Bundesrat habe zudem deutlich gemacht, dass die Arbeit von Heks in Israel und den besetzten palästinensischen Gebieten die Neutralität der Schweiz nicht beeinträchtige und keine Einmischung in die internen Angelegenheiten eines souveränen Staates darstelle.