Älteste Basler Klosterkirche öffnet nach Restaurierung wieder

Nach zweijährigen Restaurierungsarbeiten wird die Basler St. Albankirche am 3. Juli wieder eröffnet. Dies teilte die evangelisch-reformierte Kirche Basel-Stadt mit.

Die Basler St. Alban-Kirche wird auch nach der Renovation von der serbisch-orthodoxen Gemeinde gemietet. Bild: Andreas Hindemann/zVg

Das Gotteshaus wird wie bereits vor der Restaurierung wieder von der serbisch-orthodoxen Gemeinde genutzt werden, sagte Roger Thiriet, Informationsbeauftragter der Kirche, gegenüber der Presseagentur Kipa. Erbaut wurde die ehemalige Kirche des Cluniazenserklosters St. Alban um 1270. Gemäss Mitteilung handelt es sich um die ursprünglich älteste Klosterkirche Basels. Die serbisch-orthodoxe Gemeinde habe während der Instandstellung der Kirche an einem anderen Ort ihre Gottesdienste gefeiert, sagte Thiriet. Das Mietverhältnis werde nun fortgesetzt.

Kosten in der Höhe von 4,5 Millionen Franken

Die Kosten für die Restaurierung der St. Albankirche beliefen sich voraussichtlich auf zirka 4,5 Millionen Frauen, sagte Peter Breisinger, zuständig für das Projekt, gegenüber Kipa. Davon habe der Kanton einen grossen Teil übernommen. Auch der Bund beteiligt sich an den Kosten. Ursprünglich war mit Kosten in der Höhe von 4 Millionen Franken gerechnet worden. Dennoch ist es laut Breisinger nicht zu einer Kostenüberschreitung gekommen. Es seien vielmehr zusätzliche Dinge zum ursprünglichen Projekt hinzugekommen, etwa die Sanierung des Friedhofs. Diese werde mit Spenden finanziert. Am Donnerstag, 3. Juli, findet ein Festakt und die offizielle Übergabe der restaurierten Kirche statt. Am Samstag, 5. Juli, hat die Bevölkerung die Möglichkeit, die St. Albankirche zu besichtigen; es werden auch Führungen angeboten.