Basler Kirchen stellen neuen Lehrplan vor

Ab dem Schuljahr 2019/2020 arbeiten die Religionslehrerinnen mit einem neuen Lehrplan. Der Religionsunterricht im Kanton Basel-Stadt richtet sich nach wie vor an Schüler unterschiedlichen Glaubens.


Die reformierte und die katholische Kirche im Kanton Basel-Stadt führen im Sommer 2019 einen neuen Lehrplan für den Religionsunterricht ein. Der Lehrplan sei kompatibel mit dem «Lehrplan 21» der staatlichen Schulen, schreibt die katholische Kirche Basels am 7. November.

Freiwilliger Religionsunterricht

Der Religionsunterricht richte sich an eine religiös heterogene Schülerschaft und solle zu verantwortlichem Denken und Handeln im Umgang mit Religion befähigen. Der Lehrplan bestehe vor allem aus Planungshilfen für die Lehrer.

In Basel-Stadt unterrichten gemäss Mitteilung insgesamt 82 Lehrerinnen rund 6000 Kinder von der 1. bis zur 6. Klasse. Der Besuch des Religionsunterrichts ist freiwillig. Der konfessionelle Unterricht findet in der Kirchgemeinde respektive in der Pfarrei statt. Finanziert wird der Unterricht von der reformierten und der katholischen Kirche. Die Lehrpersonen sind Angestellte der Kirchen. (pd)