Baselbieter Freiwillige für Palliative Care bereit

Begleitpersonen sollen schwerkranken Menschen ein würdiges Leben ermöglichen. Die ersten speziell dafür geschulten Freiwilligen im Kanton Baselland sind nun im Einsatz.


Die Baselbieter Fachstelle Palliative Care hat die ersten Freiwilligen ausgebildet, um Schwerkranke und Sterbende daheim zu begleiten und deren Angehörige zu entlasten. Ein Dutzend Freiwillige stünde nun Menschen aller Religionen und Weltanschauungen zur Verfügung, schreibt die Fachstelle am 11. Juni.

Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz

Die Begleitpersonen seien auf ihre Eignung geprüft und in Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz ausgebildet worden. Voraussetzung war eine wertoffene und christlich geprägte Grundhaltung. Die Freiwilligen werden bei ihrer Arbeit von der Fachstelle begleitet und erhalten regelmässige Supervision und Weiterbildung.

Einzelne Freiwillige seien schon im Einsatz, sagt Eveline Beroud, die Co-Stellenleiterin. Nun suche die Fachstelle einerseits nach weiteren Freiwilligen und andererseits nach Menschen, die das Angebot nutzen wollen.

Die ökumenische Fachstelle Palliative Care Baselland gibt es seit drei Jahren. Ihr Ziel ist, dass schwerkranke Menschen bis zuletzt in Würde leben und sterben können. (pd)