Die angespannte Lage im Nahen Osten bekommt auch das Caritas Baby Hospital in Bethlehem zu spüren. Im letzten Jahr wurden im von der Kinderhilfe Bethlehem betriebenen Spital 53’000 Patienten behandelt – davon 48’146 ambulant sowie 4’652 stationär, wie es in einer Medienmitteilung zur Generalversammlung in Luzern vom 5. Juni heisst.
«Die politische Instabilität fordert die Kinderhilfe Bethlehem in besonderem Masse. Dennoch konnte das Caritas Baby Hospital das medizinische Angebot in allen Bereichen sicherstellen und sogar ausbauen», wird Sibylle Hardegger, Präsidentin der Kinderhilfe, zitiert. So sei die Intensivstation um zwei Betten erweitert worden.
Weiter habe der Vorstand entschieden, im Spital eine Beobachtungsstation aufzubauen. Kinder sollen nur dann hospitalisiert werden, wenn es unumgänglich ist. Auf der geplanten Beobachtungsstation können Kinder bis zu 23 Stunden überwacht werden, ehe entschieden wird, ob die Behandlung ambulant oder stationär erfolgt. (bat)