Ökumenischer Gottesdienst für die Bevölkerung in Syrien und Irak

Am 7. September laden die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in der Schweiz (AGCK) und die Schweizerische Evangelische Allianz zu einem Fürbittegottesdienst in Solidarität mit bedrohten Minderheiten und der leidenden Bevölkerung in Syrien und Irak ein.

Die Kirche St. Peter und Paul und das Berner Rathaus.
Die Kirche St. Peter und Paul und das Berner Rathaus. (Bild: Wikimedia/Peter Alder)

An dem Gebet in Bern beteiligen sich Charles Morerod (Schweizer Bischofskonferenz), Gottfried Locher (Schweizerischer Evangelischer Kirchenbund), Matthias Spiess (Evangelische Allianz)und Isa Gürbüz (Syrisch-orthodoxe Kirche in der Schweiz).

«Im Zentrum des Gebets steht die Sorge um die Bevölkerung dieser kriegsversehrten Länder», so Rita Famos, Präsidentin der AGCK. Die grausame Gewalt, die Tötung und die Vertreibung nicht nur von Christen, sondern auch von Jesiden und Muslimen müsse von der Weltgemeinschaft gestoppt werden. Die Staatenwelt dürfe nicht akzeptieren, dass Christen, Jesiden und andere Minderheiten nun ins Exil vertrieben werden.

Am Ende des Gottesdienstes treffen sich alle Teilnehmer zu einem «cercle de silence» auf dem Rathausplatz. Der Anlass, zu dem auch Vertreter der muslimischen Gemeinschaften eingeladen werden, ist öffentlich (Sonntag, 7. September, Kirche St. Peter und Paul, Rathausgasse 2, Bern, 16.15 Uhr).