Zwei Migrantenboote in Ägäis gesunken
Im Mittelmeer ist es erneut zu einem Schiffsunglück mit Geflüchteten gekommen. Nach Angaben der griechischen Küstenwache vom Dienstag ist südlich der griechischen Insel Evia ein Boot mit 68 Menschen an Bord untergegangen. Zunächst konnten lediglich neun Personen eine Felseninsel erreichen und gerettet werden. Die Suche nach den anderen Insassen werde fortgesetzt, sagte ein Sprecher der Behörde. Such- und Rettungsarbeiten würden allerdings durch starken Wind erschwert.
Auch vor der griechischen Insel Samos sank ein Boot mit Migranten. Vier konnten nach Angaben der Küstenwache gerettet werden. Nach acht Insassen werde noch gesucht. Beide Boote waren nach diesen Angaben von der Türkei aus in See gestochen – vermutlich mit dem Ziel griechisches Festland oder Italien. Die Geretteten stammen aus Ägypten, dem Iran und Afghanistan. (sda/dpa/no)