Generalvikar Josef Annen, Hauptzelebrant des Gottesdienstes, sagte gemäss Mitteilung der katholischen Kirche Zürich, es sei seit der öffentlich-rechtlichen Anerkennung viel Gutes entstanden. Als Generalvikar stehe er «voll und ganz» hinter der heutigen Zusammenarbeit von Staat und Kirche und hinter der Zusammenarbeit von Kirchgemeinden und Pfarreien.
Regierungsrat Martin Graf, Vorsteher der Direktion der Justiz und des Innern, gratulierte den Zürcher Katholiken im Namen der Regierung zum 50-Jahr-Jubiläum der Anerkennung. Die vergangenen 50 Jahre bezeichnete Graf als «eine echte Erfolgsgeschichte». Nicht nur für das partnerschaftliche Verhältnis zwischen Staat und Religionsgemeinschaft, sondern darüber hinaus für das friedliche und spannungsfreie Zusammenleben im Kanton.
Michel Müller, reformierter Kirchenratspräsident, zeigte sich laut Mitteilung dankbar für die vielen gemeinsamen Projekte der beiden grossen Kirchen. Die öffentlich-rechtliche Anerkennung sei ein «Beitrag zum konfessionellen Frieden», so Müller.
Weitere Grussbotschaften überbrachten Vertreter der christkatholischen Kirchgemeinde Zürich, der serbisch-orthodoxen Kirchgemeinde Zürich sowie der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich. Sie alle hätten die gute Zusammenarbeit und den gegenseitigen Respekt unterstrichen, heisst es in der Mitteilung.