Zürcher Institut für interreligiösen Dialog wählt neue Spitze

Gerold Lauber, Jurist und Alt-Stadtrat von Zürich, ist neuer Präsident des Zürcher Instituts für interreligiösen Dialog. Er folgt auf den im August verstorbenen Roger Cahn.


Bis Mai 2018 war Gerold Lauber Stadtrat in Zürich und stand dort dem Schul- und Sportdepartement vor. Nach seinem Wahlverzicht nimmt er sich nun eine neue Aufgabe vor: Der Jurist und CVP-Politiker wird Stiftungsratspräsident des Zürcher Instituts für interreligiösen Dialog (ZIID). Lauber tritt sein Amt per sofort an und folgt damit auf den im August verstorbenen Roger Cahn.

Neue Vizepräsidentin wird die Ethnologin und Religionswissenschaftlerin Lilo Roost Vischer, wie das ZIID in einer Mitteilung vom 3. September schreibt. Amir Dziri, Professor für Islamische Studien in Freiburg, und Jacques Picard, Professor für Allgemeine und Jüdische Geschichte und Kultur der Moderne in Basel, komplettieren das Gremium.

Das ZIID vermittelt Wissen über Religionen und will damit den Dialog in einer multikulturellen Gesellschaft fördern. Künftig will es sich laut Mitteilung mehr in gesellschaftspolitische Debatten einbringen und gezielt Aufklärungsarbeit leisten. (vbu)