Zürcher Festival der Religionen feiert Premiere

Vom 30. Oktober bis 1. November findet in Zürich erstmals ein Festival der Religionen statt. Die interreligiöse Veranstaltung will ein Zeichen gegen Rassismus und Extremismus setzen.

Das Festival der Religionen will den Kontakt mit Andersgläubigen fördern.
Das Festival der Religionen will den Kontakt mit Andersgläubigen fördern.

Lanciert hat den Grossanlass die in «Zürcher Institut für interreligiösen Dialog ZIID» umbenannte «Stiftung Zürcher Lehrhaus», das sein 20-jähriges Bestehen feiert. Mit der Veranstaltung will es das Publikum zum Kontakt mit Andersgläubigen und Fremden bewegen, heisst es in der Medienmitteilung vom 15. Oktober.

Das Festival findet an 50 Orten mit insgesamt rund 100 verschiedenen Veranstaltungen aller in Zürich ansässigen Gemeinschaften der sogenannten Weltreligionen statt. Neben evangelisch-reformierten und römisch-katholischen Kirchen laden auch die christkatholische und die lutherische Kirche sowie die orthodoxe Kirchgemeinschaften die Andersgläubigen zu ihren Gottesdiensten ein. Auch vier jüdische Gemeinden und mehrere islamische, buddhistische und hinduistische Gemeinschaften vermitteln Einblicke in ihre Riten.

Das Programm bietet neben Gottesdiensten, Andachten, Messen und Meditationen zahlreiche interreligiöse Veranstaltungen an.

Die Veranstaltungen des Festivals der Religionen