Weltweit Erschütterung und Solidarität nach Attacken in Paris

Die Attentate in Paris haben weltweit Erschütterung aber auch Solidarität ausgelöst. «Liberté, égalité, fraternité», zitierte etwa US-Präsident Barack Obama den Wahlspruch der französischen Republik als Reaktion auf die Terroranschläge vom Freitagabend.

Betet für Paris: Eines der vielen Bilder, die momentan im Internet zirkulieren.
Betet für Paris: Eines der vielen Bilder, die momentan im Internet zirkulieren. (Bild: wikimedia/Hawk-Eye)

«Wir werden tun, was immer auch getan werden muss, um diese Terroristen zur Verantwortung zu ziehen», sagte Obama bei einer Ansprache im Weissen Haus in Washington. «Diejenigen, die glauben, sie können das französische Volk oder die Werte, für die es steht, terrorisieren, liegen falsch.»

Der UNO-Sicherheitsrat verurteilte die «barbarischen und feigen Terrorangriffe» von Paris scharf. Auf Twitter liess auch Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga eine Mitteilung verbreiteten. Die Gedanken der Schweiz seien bei Frankreich nach den Anschlägen in Paris, hiess es darin.

«Europa ins Herz getroffen»

Der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck und Kanzlerin Angela Merkel versprachen Frankreich Solidarität. EU-Ratspräsident Donald Tusk schrieb, er verfolge die Berichte über die Anschläge mit Entsetzen. Auch EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker drückte sein Mitgefühl aus.

Regierungen der arabischen Welt verurteilten die Terroranschläge von Paris ebenfalls. Das Aussenministerium von Saudi-Arabien forderte, den Anti-Terror-Einsatz zu verdoppeln.

New York in Blau-Weiss

Die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo rief ihre Mitbürger nach der Terrorwelle zur Einheit auf. «Wir sind aufrecht, wir sind vereint», schrieb sie auf Twitter. Aus Solidarität mit Paris leuchtete New York blau-weiss-rot. Mehrere Gebäude änderten spontan ihre Beleuchtung und strahlten in den Farben der französischen Nationalflagge. (sda)