Mittelmeer

Weitere Leichen von Migranten in der Ägäis gefunden

Rund sechs Wochen nach dem Untergang von mehreren Booten in der Ägäis haben die Behörden weitere Tote geborgen. Die Leichen von zwei Männern und einer Frau seien bereits stark verwest gewesen.

Auch mehrere Wochen nach den Schiffsunglücken in der Ägäis werden immer noch Leichen von Vermissten angespült. Am Montag hat die griechische Küstenwache die bereits stark verwesten Leichen von zwei Männern und einer Frau geborgen, wie die Nachrichtenagentur «dpa» am 7. Februar berichtete.

Die Behörden gehen laut dem Bericht davon aus, dass es sich bei den Toten um Migranten handelt, die bei den Unglücken im Dezember ertrunken waren. Damals waren mehrere Boote mit Migrantinnen vor den Inseln Folegandros, Paros und Kreta gekentert. Dabei waren mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen, Dutzende werden vermisst.

Migranten versuchen immer wieder, von der türkischen Küste oder aus anderen Staaten im Osten des Mittelmeeres zum griechischen Festland und nach Italien zu gelangen. Offizielle Angaben dazu, wie viele Menschen dabei ums Leben gekommen sind, gibt es nicht. (no)