Der Initiant und Vorsteher des Departements für Bildung und Sicherheit Oskar Freysinger sagte gegenüber dem «SRF-Regionaljournal», dass es für Schüler wichtig sei, ihre Wurzeln zu kennen. Und dazu gehöre eben auch die Religion. Ebenso findet Bischof Jean-Marie Lovey das Abkommen wichtig: «Jeder Mensch hat eine spirituelle Ebene. Mit diesem Abkommen geht es darum dieser Spiritualiät in der Schule Rechnung zu tragen», wie er gegenüber dem «SRF-Regionaljournal» sagte.
Eine Stunde pro Woche Religionsunterricht
In der Primarschule haben die Kinder eine Stunde Religionsunterricht. Im Unterwallis stellt die Kirche Geistliche zur Verfügung, welche zusammen mit der Lehrperson die Stunde erteilen. Im Oberwallis erteilen Katechetinnen oder Katecheten den konfessionellen Unterricht. Dieser wird von der Kirche bezahlt, so das «SRF-Regionaljournal». Über die Teilnahme am Unterricht sollen die Eltern entscheiden.>