Vom Schwanken und Zweifeln in fremden Welten

Zum 200-Jahr-Jubiläum der Basler Mission bringt Mission 21 ein eigenes Musical auf die Bühne: «Das Grab des weissen Mannes».

Naemi Mettler in der Rolle der Liesel im Musical «Das Grab des weissen Mannes».
Fremd und vertraut, nah und fern: Naemi Mettler in der Rolle der Liesel im Musical «Das Grab des weissen Mannes». (Bild: Reto Kuhn)

Das Musical macht die Anfänge der Basler Mission an Afrikas Westküste vor 200 Jahren lebendig: Wie die Missionare und ihre Frauen auf die fremde Welt reagierten und wie sie schwankten zwischen Überzeugung und Unsicherheit. Dabei werde die Arbeit der Missionare nicht bewertet, sondern die Herausforderung gezeigt, wie Mission 21 am 11. März in einer Ankündigung schreibt.

Autor und Regisseur Kaspar Hort situiere das Musical in einer schwierigen Zeit in Ghana, als viele Missionare an Tropenkrankheiten starben. Er thematisiere auch, wie Menschen, deren Ahnen als Sklaven aus Ghana verschleppt wurden, durch die Mission als Freie in das Land ihrer Vorfahren zurückkehrten.

Bach, Jamaika und afrikanische Perkussion

Diese verschiedenen Welten verbinden Kaspar Hort und Arrangeur Jean Jacques Futterer auch musikalisch: Sie verarbeiten Bach-Choräle, jamaikanische Populär-Musik und afrikanische Perkussionsklänge. Auf die Bühne bringt die Musik das Kammerorchester «Association Arabesque». Première ist am Sonntag, 29. März, um 18 Uhr in der Kirche Oekolampad am Allschwilerplatz in Basel. Weitere Vorstellungen laufen bis Mitte April, ebenfalls im Oekolampad.

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