Verein für jüdische Kultur und Wissenschaft gegründet

Am 1. Mai ist in Zürich der Verein für jüdische Kultur und Wissenschaft (JKW) gegründet worden. Zweck ist die Einrichtung eines überregional wirksamen Zentrums für jüdische Geistesgeschichte in Zürich. Zum ersten Präsidenten wurde der Autor Charles Lewinsky («Melnitz», «Gerron») ernannt.


Kernstück dieses Zentrums soll die als Kulturgut von nationaler Bedeutung eingestufte Bibliothek der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich (ICZ) sein. Sie als eigenständige Einrichtung zu erhalten, hat sich der Verein zum Ziel gesetzt.

Dadurch soll die Präsenz der jüdischen Kultur in der Schweiz nachhaltig gestärkt werden. Der Verein ist an keine bestimmte Gemeinde oder Konfessionszugehörigkeit gebunden, wie Lewinsky am 3. Mai mitteilte.

Die Initiatoren «hoffen auf eine breite Unterstützung ihres Anliegens von privater, öffentlicher und universitärer Seite und laden sowohl Privatpersonen wie Institutionen ein, dem Verein als Mitglieder beizutreten», hiess es weiter.