Die Johanneskirche in Thun dürfe nicht geschlossen und verkauft werden. Dieser Meinung ist das Initiativ-Komitee «Pro Kirchen Strättligen». Am Mittwochabend reichte das Komitee deshalb 1’295 für den Erhalt der Kirche ein. «Die vielen Unterschriften zeigen, dass die Bevölkerung bei so einer wichtigen Entscheidung wie der einer Kirchenschliessung mitbestimmen will», wird Oliver Jaggi vom Initiativkomitee, Co-Präsident des Vereins «Pro Kirchen Strättligen», in der «Berner Zeitung» zitiert.
Die Johanneskirche sollte geschlossen werden, da die Verantwortlichen der Kirchgemeinde beim Betonbau mit Sanierungskosten von mindestens fünf Millionen Franken rechnen.
Nun ist der Kleine Kirchenrat am Zug
Neben ihrer Initiative wollen die Mitglieder von«Pro Kirchen Strättligen» auch erreichen, dass ein umfassendes Gebäudenutzungskonzept und eine Gebäudeentwicklungsstrategie in der Gesamtkirchgemeinde Thun erarbeitet werden.
Nun liegt die Sache beim Kleinen Kirchenrat. Er wird den Inhalt des Vorstosses prüfen und anschliessend einen Antrag zuhanden des Grossen Kirchenrats ausarbeiten. Stimmt der Grosse Kirchenrat gegen die Initiative, kommt das Begehren vors Kirchenvolk.