Tod eines «Mitstreiters für das ökumenische Miteinander»

Der deutsche Kardinal Karl Lehmann ist tot. Er verstarb am 11. März im Alter von 81 Jahren. Heinrich Bedford-Strohm, der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, hat den Verstorbenen als Brückenbauer gewürdigt.


Der frühere Mainzer Bischof galt als einer der prägendsten Repräsentanten der katholischen Kirche, von 1987 bis 2008 war er Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz. Als Mitarbeiter des Theologen Karl Rahner (1904-1984) nahm er am Zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1964) teil.

Der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm hat den verstorbenen Lehmann als «Mitstreiter für das ökumenische Miteinander» gewürdigt: «Durch seine herausragende theologische Kompetenz, gepaart mit einem weiten Herzen, hat er die Ökumene entscheidend vorangebracht.»

Lehmann habe sich für die Annäherung der beiden Kirchen eingesetzt und damit ein «weltweit beachtetes Zeichen für die Verständigung der beiden Konfessionen» gesetzt.(epd/su)