Telebibel sucht Geld

Die vier Schweizer Telebibel-Anbieter sehen sich mit einer schwierigen finanziellen Situation konfrontiert. Die reformierte Landeskirche und der Stadtverband Zürich haben ihre Beiträge von 17000 Franken aus Spargründen für 2013 gestrichen. Das ist die Hälfte des Jahresbudgets der Telebibel in Zürich.


Die andere Hälfte komme von der katholischen und christkatholischen Kirche, sagt Telebibel-Präsident Andreas Fritz  am 16. September. Er befinde sich mit den Geldgebern in Diskussion und hoff, dass die reformierte Kirche ihren Entscheid revidiert.

Die Telebibel wird in Zürich, Bern, Basel und Luzern angeboten. Bis vergangenes Jahr konnte man sich eine Kurzpredigt nur per Telefon anhören. Anfang Jahr wurde das Angebot auf das Internet ausgeweitet. Andreas Fritz erklärte, man überlege, ob man die vier Regionen besser zusammenschliessen will, um Geld zu sparen.

Seit fünfzig Jahren bietet die Telebibel Zürich als ökumenisches Angebot jeden Tag über Telefon und seit Anfang Jahr über Internet eine neue Kurzpredigt an. 1968 folgte die Telebibel Basel/Bern, 1988 die Telebibel Luzern.

Für Zürich predigen vier reformierte und drei katholische Seelsorgende sowie eine christkatholische Diakonin. Die Nachfrage ist gemäss dem Portal reformiert.info beachtlich. Rund 2000 Mal pro Monat werden die Predigten abgehört.