Stehle verabschiedete sich laut dem «St. Galler Tagblatt Online»nach dreieinhalbjähriger Amtszeit «mit einer flammenden Rede», bei der sie einige «verbale Denkzettel» hinterliess. Sie hätte gerne im Kirchenalltag mehr Begeisterung erlebt, sagte sie. Auch die Synode sei von «fehlenden Gesprächsräumen und mangelnder Gesprächskultur auf Leitungsebene» geprägt. Die Landeskirche müsse aber «gestaltet und nicht verwaltet werden».
Bei den Sachgeschäften wurden Finanzplan, Stellenplan sowie das Budget 2014 einstimmig angenommen. Es sieht bei einem Aufwand von rund 2 Millionen ein Defizit von rund 60 000 Franken vor, das durch Fondsentnahmen ausgeglichen werden soll.
Was die von der Sommersynode 2013 beschlossene Weiterführung der Familienberatungsstelle angeht, sind erste Verhandlungen getätigt worden. Die Stelle wird nach Kündigung eines Mitarbeiters mit fünfzig Prozent weitergeführt. Der Kanton Appenzell-Ausserrhoden zieht sich aus der Trägerschaft zurück, die katholische Landeskirche hat ihr Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit signalisiert.