SH: Landeskirchen enttäuscht von Sparmassnahmen

Die Kürzung des Staatsbeitrags und die Abkoppelung von der Teuerungsentwicklung, die eine Spezialkommission entschieden hat, würden das Verhältnis von Landeskirche und Staat grundsätzlich in Frage stellen, schreiben die reformierte, die katholische und die christkatholische Kirche in einer Mitteilung vom 27. Juni.


Die Kürzung um 400 000 Franken würde zwar dem Kompromissvorschlag der Kirchen entsprechen, sei aber dennoch schmerzhaft. Wesentlich ist für die Kirchen gemäss Mitteilung, dass die Indexierung des Staatsbeitrags gestrichen und damit von der Teuerungsentwicklung abgekoppelt wird. Die Verpflichtung des Kantons gegenüber den Landeskirchen würde dadurch marginalisiert und nicht mehr den Leistungen der Landeskirchen entsprechen. Die Kirchen verlangen in ihrer Mitteilung, dass die Indexierung beibehalten wird.