Seenotretter bringen Flüchtlinge nach Italien
Von den rund 360 Überlebenden an Bord des Rettungsschiffes waren bereits mehr als 20 Personen aus medizinischen Gründen von der italienischen Küstenwache an Land gebracht worden. Ein Mensch starb laut SOS Méditerranée nach der Evakuierung in Italien.
Das Mittelmeer zählt zu den gefährlichsten Fluchtrouten weltweit. 2023 kamen nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) 3105 Menschen bei der Überfahrt ums Leben oder sie werden vermisst. Seit Beginn des Jahres liegt die Zahl der Toten und Vermissten bei 396. Die Dunkelziffer ist wahrscheinlich höher.
Zuletzt rettete auch die «Geo Barents» von «Ärzte ohne Grenzen» hunderte Flüchtlinge und Migranten im Mittelmeer. Das Rettungsschiff ist laut der internationalen Hilfsorganisation mit 249 Überlebenden auf dem Weg nach Marina di Carrara im Norden Italiens. (epd/ no)