In zwei Tagen wäre die Frist für das Egerkinger Komitee abgelaufen. Auf den letzten Drücker habe man die benötigten 100’000 beglaubigten Unterschriften zusammengekriegt, wie die Luzerner Zeitung am 13. September berichtete. Damit ist klar, dass das Volk in der Frage zu einem Verhüllungsverbot in der Schweiz das letzte Wort hat. Am nächsten Freitag werden die beglaubigten Unterschriften der Bundeskanzlei übergeben.
SVP-Nationalrat Walter Wobmann bestätigte auf Anfrage der Zeitung, dass die Initiative zustande gekommen sei. Er spricht von einem «massiven Schlussspurt» bei der Unterschriftensammlung, der richtig gut verlaufen sei.
Seit 2016 gilt bereits im Kanton Tessin ein Verhüllungsverbot. (no)