Wladimir Putins Gesetzesentwurf für den Schutz der heiligen Schriften von Christentum, Islam, Judentum und Buddhismus wurde am 23. Oktober vom Parlament angenommen. Putins Motivation dafür war ein Vorfall Mitte August auf der russischen Pazifikinsel Sachalin. Dort hatte ein Richter auf Antrag der Staatsanwaltschaft das Buch «Bitten an Gott: Ihre Bedeutung und ihr Platz im Islam» wegen Koran-Zitaten auf den Index gesetzt. Dagegen hatten Spitzenvertreter der Muslime und der Präsident der islamisch geprägten russischen Teilrepublik Tschetschenien, Ramsan Kadyrow, protestiert. (kath.ch)