Reformierte Zug budgetieren Gewinn und gewähren Rabatt

Im Kanton Zug hat das Kirchenparlament die Personalplanung für die nächsten vier Jahre bewilligt. Ebenso wurde das Budget für 2018 einstimmig angenommen – mit einem Rabatt auf die Kirchensteuer.


An seiner Sitzung vom 13. November hat das Kirchenparlament der Reformierten des Kantons Zug, der Grosse Kirchgemeinderat, den Rahmenstellenplan 2018 bis 2012 einstimmig genehmigt. Der Plan regelt den Personalaufwand für die Kirche unter anderem für die Pfarrstellen und die Bereiche Verwaltung, Kirchenmusik, Religionsunterricht und Sozialdiakonie. Für die nächsten vier Jahre seien rund 60 Vollzeitstellen vorgesehen, teilt die Kirche auf Anfrage mit.

Ebenfalls einstimmig angenommen hat der Grosse Kirchgemeinderat den Voranschlag für das kommende Jahr. Dieser sieht 2018 Aufwände in der Höhe von 14,7 Millionen Franken und einen Gewinn von 765‘000 vor.

Rabatt auf Kirchensteuer

Der Kirchensteuersatz von zehn Prozent wird beibehalten. Da es der Kantonalkirche zurzeit relativ gut gehe, habe Grosse Kirchgemeinderat aber beschlossen, auf diese zehn Prozent einen Rabatt von ebenfalls zehn Prozent zu gewähren. Bisher waren es fünf Prozent Rabatt gewesen.

Es sei einfacher temporär einen Rabatt zu gewähren, als den Steuersatz zu senken, erklärt Hanspeter Brändli, der Präsident des Grossen Kirchgemeinderates auf Anfrage. Den Rabatt könnte man im nächsten Jahr weglassen, die Steuern müsste man hingegen explizit erhöhen. Das sei «psychologisch schwieriger» durchzukriegen. (pd)