«Das Geld ist für Projekte, die die christliche Bevölkerungsminderheit in der Region Lahore unterstützen», heisst es in einer Medienmitteilung der evangelischen Landeskirche Thurgau vom Mittwoch. «Diese Christen sind die Hauptzielscheibe des islamistischen Terrors der Taliban in Pakistan». Die Hilfe umfasse «medizinische Versorgung und rechtliche Unterstützung für misshandelte und unschuldig inhaftierte Christen». Betroffene erhielten nebst materieller Hilfe auch seelsorgerliche Betreuung.
Die Thurgauer Landeskirche hatte bereits am «Sonntag der bedrängten und verfolgten Christen» im Februar die Gottesdienstkollekte für Hilfsprojekte in Pakistan erhoben. Der Kirchenrat erneuere seinen Aufruf zur Hilfe und zum Gebet nach dem Selbstmordanschlag in Lahore an Ostern, heisst es weiter.