Reformierte Schwyz bekennen sich zum «Kirchenboten»

Während die reformierte Schwyzer Synode sich gegenüber dem SEK-Verfassungsentwurf wie viele andere ablehnend zeigte, begrub sie einen langen Streit mit dem «Kirchenboten».


Bezüglich der Reformpläne des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes (SEK) überwog am 9. November beim Kirchenparlament in Küssnacht am Rigi die Skepsis. Unter anderem kritisierte der scheidende Kirchenratspräsident Felix Meyer die angedachte neue Stimmenverteilung unter den Landeskirchen entsprechend ihrer Finanzkraft. Dafür konnte ein langer Streit über die Zusammenarbeit mit dem Kirchenboten beigelegt werden, nachdem es zwischen der Kirchen- und der Zeitungsleitung zuletzt zu Kommunikationsproblemen bei der Zukunftsplanung gekommen war. Im Vorfeld wurde sogar von «beschädigtem Vertrauen» gesprochen. Doch nun ging der Antrag auf einen Nachkredit für die gestiegenen Gesamtkosten einstimmig durch.

Des Weiteren beschlossen die Delegierten die Durchführung eines Kirchentags im Jahr 2015 sowie eine Erneuerung der Webseite, die jemand gar als «Schrott» bezeichnete. Bei der Erneuerungswahl für den Kirchenrat wurden Regula Heinzer und Erika Weber als Nachfolgerinnen für die zurücktretenden Fritz Lengacher und Jürgen Will bestätigt. (bö)