Reformierte St. Gallen am Bettag: Das hohe Alter und die Zeit

In seinem traditionellen Mandat zum eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag am 21. September erinnert der Kirchenrat der Evangelisch-reformierten Kirche St. Gallen daran, dass alles seine Zeit hat.

Auf den Punkt bringt es die Kampagne «alles-hat-seine-zeit.ch» der Pro Senectute, Justitia et Pax und den Reformierten Kirchen. Im Bild: Ausschnitt aus einem Plakat-Sujet. Bild: Kampagne alleshatseinezeit.ch

Unter dem Titel «Alles hat seine Zeit» führen in diesem Jahr die Pro Senectute, Justitia et Pax und die Reformierten Kirchen eine Kampagne zum Thema Hochaltrigkeit durch. Ziel der Kampagne ist es, dass Menschen im hohen Alter als Teil der Gesellschaft wahrgenommen werden.

Wenig Platz für Langsamkeit

Der Kirchenrat nimmt das Bibelwort aus dem Buch Kohelet sowie das Thema in seinem Bettagsmandat auf und fragt, wie heutige Menschen mit der Zeit umgehen – gerade auch im Umgang mit älteren Menschen. Dabei stellt er fest, dass „unsere schnelllebige Zeit wenig Platz für Langsamkeit hat“. Entsprechend schwer hätten es beispielsweise hochbetagte Menschen, für die ein anderes Tempo massgebend ist. (kipa)

 


«Alles hat seine Zeit» auf der Seite der Evangelisch-reformierte Kirche des Kantons St.Gallen