Unterschrieben ist der Aufruf vom Regierungsrat des Kantons Luzern, den drei Landeskirchen des Kantons sowie der Islamischen Gemeinde Luzern.
Die «esch mer glich»-Haltung habe mit direkter Demokratie nichts zu tun, schreiben die Verantwortlichen. Diese Staatsform funktioniere nur, wenn möglichst viele unterschiedliche Meinungen Gehör fänden und zur Entscheidungsfindung in politischen und gesellschaftlichen Fragen beitrügen.
«Wir alle sind gefragt. Keine Stimme ist wichtiger als die andere», heisst es weiter. Jeder habe die Wahl, ob man sage, «esch mer glich», oder Verstand, Mut und Solidarität zeige. (kipa)