Das erste Geschäft habe die Ergänzungen zur Vorsorgeleistung für den Synodalrat behandelt, wie die Kirche am 20. November mitteilte. Nach längerer Diskussion hätten die Synodalen zwar einstimmig Eintreten beschlossen, das Geschäft allerdings auf Antrag aller Fraktionen an den Synodalrat zwecks Überarbeitung zurückgewiesen. Dies inbesondere, weil Synodalen befürchteten, die Ergänzungen zur Vorsorgeleistung würden die finanziellen Möglichkeiten übersteigen, zum Beispiel bei Abgangsentschädigungen und Zusatzrenten für freiwillig zurücktretende Synodalräte.
150000 Franken Defizit
Das Budget 2014 weist bei einem Aufwand von rund zwei Millionen Franken ein Defizit von rund 150000 Franken auf. Es wurde einstimmig angenommen und der Finanzplan 2014 bis 2017 zur Kenntnis genommen, allerdings «nicht zustimmend», weil die geplanten Steuerbezugserhöhung der Kantonalkirche 2015 und 2016 umstritten waren.
Im weiteren beschloss die Synode, dass Sozialdiakoninnen neu beauftragt werden, und verabschiedete Synodalkassier Hansruedi Jost, der nach 18 Jahren das Amt seiner Nachfolgerin Bernadette Fries übergibt.
Zudem habe die Synode die ablehnende Haltung des Synodalrates zur neuen Verfassung des Kirchenbundes SEK geteilt, die Legislaturziele 2013 bis 2017 des Synodalrates zustimmend zur Kenntnis genommen wie auch den Visitationsbericht 2012, der die Diakonie ins Zentrum stellt.
Einen weiteren Bericht zur Synode lesen Sie in der «Reformierten Presse» vom 29. November.