Unerwartet hohe Steuereinnahmen sowie zurückhaltende Ausgaben hätten zu diesem ausgezeichneten Jahresergebnis geführt, so der Finanzvorstand Walter Wittmann gemäss Mitteilung.
Bei einem Aufwand von knapp 16 Millionen Franken habe die Rechnung mit einem Mehrertrag von rund 936‘000 Franken abgeschlossen. Das Parlament habe die Verwendung des Ertragsüberschusses an seiner Sitzung vom 13. Juni einstimmig beschlossen: Eine Spende von 50‘000 Franken werde für die Soforthilfe des Heks in Flüchtlingslagern in Serbien, Ungarn, Libanon und Nordirak eingesetzt sowie weitere 10’000 Franken für Flüchtlingsprojekte in der Kirchgemeinde Luzern. Dem Personal werde als Ausgleich für den entgangenen Stufenanstieg 2016 eine Einmalzulage von 60‘000 Franken gewährt. Zugunsten der Sanierung des Gemeindezentrums Lukas in der Stadt Luzern flössen 800‘000 Franken in den entsprechenden Fonds.
Liegenschaftenstrategie in Arbeit
Gemäss Kirchenvorstandspräsidentin Marlene Odermatt werde zudem geprüft, was mit den 36 eigenen Liegenschaften geschehen soll. Jährlich betrage der Baukostenanteil im Budget der reformierten Kirche Luzern zwischen 15 und 20 Prozent. Man ermittle, was noch gebraucht, wie es genutzt und optimiert werden könne.