Otto Wyss aus Luchsingen (Bild) übernimmt laut der Medienmitteilung den siebten Sitz im kantonalen Kirchenrat, der nach dem Rücktritt von Gret Menzi an der Herbst-Synode 2012 vakant geblieben ist. Neu in die Geschäftsprüfungskommission (GPK) gewählt wurden Hansheinrich Hefti aus Schwanden und Susanne Abesser aus Ennenda.
Bei den Sachgeschäften gab die Finanzierung des Projekts Generationenkirche am meisten zu reden. Die ausserordentliche Synode vom 28. Februar dieses Jahres hatte beschlossen, die Kosten von 88 000 Franken für die erste Etappe dem Nothilfe- und Reservefonds zu entnehmen. Die Kirchgemeinde Schwanden beantragte Ablehnung dieses Vorgehens und einen Projektstopp bis zum Entscheid des Verwaltungsgerichts, der für August/September 2013 erwartet werde. Das Kirchenparlament folgte jedoch deutlich dem Antrag des kantonalen Kirchenrates.
Die Synode genehmigte die Jahresrechnung 2012, die mit einem Verlust von rund 2600 Franken abschliesst. Budgetiert worden war ein Minus von 145 000 Franken. Gemäss Quästorin Rosmarie Figi ist das viel bessere Ergebnis auf mehr Steuereinnahmen und finanzielle Unterstützungen für das Behindertenpfarramt zurückzuführen.
Gutgeheissen wurde auch der Antrag, per 1. Januar 2014 einen einheitlichen Kontoplan für die Kirchgemeinden und die Landeskirche einzuführen. Als Vorlage dient das angepasste St. Galler Modell.