Die bisherige Vizepräsidentin Christine Bickel war nicht mehr zur Regierungsrätin gewählt worden und schied auch aus der Synode aus. Synodepräsident Hans Thomann bedauerte dies sehr. Gleichzeitig freute er sich über die Anwesenheit der beiden neu gewählten Regierungsratsmitglieder Marianne Lienhard und Benjamin Mühlemann. Die Synode wählte Lienhard als neue Vizepräsidentin der Synode.
Bei den Sachgeschäften stand der Schlussbericht des «Runden Tisches zur finanziellen und strukturellen Zukunft der Glarner Kirche» im Mittelpunkt. Laut Kirchenratspräsident Ulrich Knoepfel und Projektleiter Paul Baumann sind «wesentliche Ziele erreicht worden»: Der einheitliche Kontoplan und der neue Finanzausgleich schaffen Vereinfachungen und Voraussetzungen für eine finanzielle Verbesserung. Derzeit werden noch Aufgaben und Verpflichtungen der Landeskirche überprüft.
Die Synode beauftragte den Kirchenrat, der Herbst-Synode 2014 ein detailliertes Konzept für drei regionale Runde Tische zur Beschlussfassung vorzulegen. Auch diese sollen «das Undenkbare denken» und mit dem zweiten Zukunftsprojekt, der Glarner Generationenkirche, eng zusammenarbeiten.
Rechnung 2013 fast ausgeglichen
Das Kirchenparlament genehmigte die Jahresrechnung 2013, die mit einem kleinen Verlust von knapp 5300 Franken schliesst. Erträgen von 1,018 Mio. Franken stehen Ausgaben von rund 430’000 Franken (laufende Rechnung) und 593’000 Franken (Finanzausgleich) gegenüber. Die Abweichungen zum Budget, das mit einem Verlust von 46’700 Franken rechnete, sind laut Quästorin Rosmarie Figi vor allem auf diverse ausserordentliche Erträge zurückzuführen.