Damit die Feier in der Schweiz im Vergleich zur «Lutherdekade» in Deutschland nicht bedeutungslos wirkt, solle die Schweiz ein Jubiläum veranstalten, das gesellschaftliche Impulse zur Identitätsstärkung setzt. Die Nationalrätin betont in ihrer Interpellation vom Dezember 2013, dass die Reformation die Schweiz massgeblich mitgeprägt habe. Das Reformationsjubiläum sei eine gesellschaftspolitische sowie eine kulturelle Chance.
Den Bundesrat fragt sie nach der Chance, das Jubiläum «gewinnbringend für die Schweizer Bevölkerung zu nutzen» und danach, wie er sein «übergeordnetes Engagement in der Zusammenarbeit mit Kirchen, Kirchenbund und Kantonen» sehe.
Die EVP-Nationalrätin Marianne Streiff-Feller hat die Interpellation mitunterzeichnet. Die Antwort des Bundesrates ist noch ausstehend.