«Gestern war es in London, heute ist es in St. Petersburg, wo unschuldige Menschen Opfer des blinden Hasses von Fanatikern geworden sind», kommentiert Ratspräsident Gottfried Locher den Anschlag vom 3. April.
In einer Mitteilung verurteilt der Schweizerische Rat der Religionen das Attentat als «hinterhältigen Terroranschlag auf Menschen, die einfach nur durch die Benützung der Untergrundbahn ihrem Alltag nachgegangen sind.» Der Rat äussert weiter die Überzeugung, dass «diese sowie die vergangenen Gewalttaten abscheuliche Verbrechen von Kriminellen sind, die keinerlei Rechtfertigung in irgendeiner Religion finden können.»
Dialog und Vertrauen fördern
Um der Spirale der Gewalt entgegenzuwirken, fordert der Rat alle Menschen auf, engagiert für die Förderung eines friedlichen Zusammenlebens aller Kulturen, Religionen und Glaubensgemeinschaften einzustehen. Dazu leisteten der interreligiöse Dialog und der Aufbau vertrauensvoller Beziehungen zwischen den Religionsgemeinschaften einen wichtigen Beitrag.
Bei der Explosion einer Bombe in der St. Petersburger U-Bahn sind mindestens 14 Menschen getötet und über 50 verletzt worden. Eine zweite Bombe konnte rechtzeitig entschärft werden.