Rat der Religionen bestürzt über Terror von Christchurch

In einer Mitteilung verurteilt der Rat die Moschee-Angriffe vom 15. März entschieden.


«Keine Rechtfertigung für Hass und Gewalt: Terror kennt weder Gott noch Religion» – Mit diesen Worten zeigt der Schweizerische Rat der Religionen in einer Mitteilung vom 18. März seine Bestürzung über den rechtsextremistisch motivierten Terroranschlag auf zwei Moscheen im neuseeländischen Christchurch.

«Der Rat verurteilt ganz entschieden den niederträchtigen Anschlag gegen betende muslimische Gläubige und erklärt in diesen schweren Stunden seine Anteilnahme und seine Solidarität mit der ganzen Bevölkerung von Christchurch, ohne Unter­scheidung nach Herkunft, Farbe oder Religionszugehörigkeit», schreibt der Rat.

Die heimtückischen Anschläge dürften die friedliche Koexistenz von Juden, Christen und Muslimen sowie Angehörigen anderer Religionen «nie und auf keinen Fall» gefährden. Der Vorsitzende des Rates, Bischof Harald Rein, sagte gemäss der Mitteilung, Hass und Gewalt gegen Menschen, «gleich welcher Religion, Herkunft oder Kultur, sind durch nichts zu rechtfertigen».

Bei dem Moschee-Angriff auf der Südinsel Neuseelands wurden 50 Menschen getötet. Tatverdächtig ist ein Australischer Rechtsextremist. (mey)