Diese betrafen eine am 24. Januar erschienene Reportage über die Lehre kreationistischer Inhalte an christlichen Privatschulen. In dem Brief heisst es, der Artikel habe eine «Hetzkampagne» von einigen evangelikalen Organisationen hervorgerufen.
Entgegen der Darstellung des Westschweizer Bundes evangelischer Freikirchen (FREE) ergebe sich aus den im Artikel zitierten Quellen eindeutig, dass in den sieben betroffenen Schulen «die Darstellung des göttlichen Schöpfungsaktes in den biblischen Texten als zuverlässig» angesehen werde, schreiben die Verfasser, Chefredaktor Joël Burri und Michel Kocher, Direktor des reformierten Westschweizer Mediendienstes Médias-pro.
Es gehe also bei den entsprechenden Lehrinhalten nicht nur darum, Gott allgemein als Schöpfer darzustellen, sondern auch darum, die historische Wahrheit der in den biblischen Texten erwähnten Details zu behaupten. Dies sei auch schon mehrfach von anderen Westschweizer Medien festgestellt worden.
Ein entsprechendes Dokument sei kürzlich von der gemeinsamen Webseite instruire.ch der sieben betroffenen Schulen entfernt worden, aber «nicht, weil wir den Inhalt nicht gutheissen» wie die Verantwortlichen der Seite betont hätten. Insgesamt sei der «Protestinfo»-Artikel «objektiv und professionell», heisst es im Brief.