«ProChileWatt» hilft Kirchgemeinden beim Stromsparen

Das Förderprogramm «ProChileWatt» unterstützt in den kommenden drei Jahren Schweizer Kirchgemeinden, die ihren Stromverbrauch senken möchten, mit Fördergeldern und Beratung.

(Bild: oeku)

Rund die Hälfte aller Kirchen in der Schweiz sei elektrisch beheizt. Das verschlinge viel Strom, schreibt der Verein «oeku – Kirche und Umwelt», der das Programm gemeinsam mit dem Planungsunternehmen Ernst Basler + Partner lanciert hat. Auch bei der Beleuchtung und der Warmwassererzeugung bestehe in vielen Schweizer Kirchen, Kirchgemeindehäusern und Pfarrhäusern grosses Sparpotenzial.

Bei «ProChileWatt» mitmachen können Kirchgemeinden mit einer elektrisch beheizten Kirche, die über keine programmierbare Heizungssteuerung verfügt. Die Hauptmassnahme sei der Einbau einer Heizungssteuerung. Dadurch sinke der Stromverbrauch um bis zu 30 Prozent, und die Kirchgemeinde könne bei der Stromrechnung mehrere Tausend Franken pro Jahr sparen. «ProChileWatt» übernehme bis zu 40 Prozent der Investitionskosten für den Einbau der Heizungssteuerung.

«ProChileWatt» ist Anfang März gestartet und läuft bis Ende 2018 in der Schweiz. Ziel des Förderprogramms ist, dass Schweizer Kirchgemeinden pro Jahr rund 1,7 Gigawattstunden Strom sparen.

 

Weitere Informationen: www.pro-chilewatt.ch

 

Das Magazin von «oeku – Kirche und Umwelt» ist einmal jährlich dem Bref-Magazin beigelegt.