Vatikan

Papst ins Spital eingeliefert

Papst Franziskus ist im Krankenhaus. Der 86-Jährige wird in einer Klinik in Rom wegen einer Atemwegsinfektion behandelt.

Papst Franziskus, das Oberhaupt der katholischen Kirche, leidet an einer Atemwegsinfektion und muss einige Tage im Krankenhaus behandelt werden. Das gab der Sprecher des Heiligen Stuhls, Matteo Bruni, bekannt. Der Pontifex war zuvor in die Universitätsklinik in Rom gebracht worden.

Laut Bruni hat der 86-Jährige in den vergangenen Tagen über Atemprobleme geklagt. Im Krankenhaus sei dann bei Tests der Infekt festgestellt worden. Es handle sich nicht um eine Corona-Infektion, sagte Bruni weiter.

Noch im Februar war der Papst auf Auslandreise gewesen. Gemeinsam mit Justin Welby, dem Erzbischof von Canterbury und Primas der anglikanischen Kirche, besuchte er Afrika. Über eine Million Gläubige empfingen Franziskus in der kongolesischen Hauptstadt Kinshasa und im Südsudan.

Schon seit geraumer Zeit sitzt Franziskus wegen Knieproblemen im Rollstuhl. Er selbst weist mögliche Rücktrittsgedanken immer wieder von sich. Spekulationen um ein baldiges Ende von Franziskus' Pontifikat reissen im und um den Vatikan dennoch nicht ab. (sda/ jow)